Am 11. Juli gab es für die Rotenburger Kinder mal wieder die Chance, ganz zwanglos den Kanusport auszuprobieren. Schon seit vielen Jahren verfrachten wir einmal im Jahr das halbe Bootshaus an das Ufer des Weichelsees. Gepackt werden müssen mehr als ein dutzend Boote, ebenso viele Paddel, eine ganze Kollektion Schwimmwesten, ein Pavillion, erste Hilfe Material, Getränke und noch vieles mehr. Eine ganze Menge Arbeit, bevor die Kinder überhaupt in See stechen können.
Apropro in See stechen, wie geht das eigentlich? Schwimmweste und Paddel sind schnell geschnappt, aber wie ins Boot einsteigen, ohne gleich wieder umzukippen? Wie muss ich eigentlich das Paddel halten? Und was mache ich, wenn die Paddelei anfangs die Anmutung vom Autoscooter auf dem Jahrmarkt hat? Und wie komme ich wieder aus diesem blöden Busch, in dem ich gerade gelandet bin?
Nach ein bisschen Theorie und ein paar praktischen Übungen stellt sich bei den meisten schnell ein Gefühl für das Boot ein und das Steuern geht gleich viel leichter von der Hand. Manche Boote sind durch ihre moderne Form anfängerfreundlicher, andere Kinder sind einfach ein Naturtalent im Paddeln, aber nach ein paar Stunden, haben alle die Grundzüge gut verinnerlicht.
Der See wurde umrundet, es wurden Stege gezielt umfahren und teilweise wurden diese auch untertunnelt. Wir haben darüber hinaus spannende Rennen gesehen und der ein oder andere Meter wurde auch rückwärts zurückgelegt. Zwischendurch gab es dann noch Pausen mit Eis und Schwimmeinlagen. Das gute Wetter wurde auf jeden Fall genutzt.
Zum Ende hin haben wir dann noch gemeinsam Figuren mit den Booten gebildet, bevor der spannende Tag für die Kinder zu Ende ging. Für uns hieß es dann noch Zusammenpacken, Boote putzen und das Bootshaus wieder bestücken. Hoffentlich hat jemanden die Lust an unserem Sport gepackt, wir sind auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei.
Vielen Dank auch an die fleißigen Helfer aus dem Verein und an das Jugendzentrum.










