Alle Beiträge von Kevin Peters

Einbruch in unser Bootshaus

Leider gibt es manchmal auch unerfreuliche Nachrichten. Am letzten Wochenende ist nämlich in unser Bootshaus eingebrochen worden.

Die Täter haben den Drahtzaun auf der Bahnseite durchschnitten und sind dann gewaltsam durch das Hallentor eingedrungen.

Entwendet wurden glücklicherweise nur zwei Boote, für die Besitzer ist dies natürlich schon Ärger genug. Außer den vorgenannten Schäden, scheint kein weiterer Sachschaden aufgetreten zu sein. Man könnte sagen, wir hatten Glück im Unglück.

Die Wahl der Boote lässt jedoch ein gezieltes Vorgehen vermuten. Vermutlich wurde die Flucht über den Wasserweg angetreten. Ein drittes Boot war bereits bereitgelegt, wurde aber nicht entwendet.

Sollte jemandem etwas aufgefallen sein, würden wir und die Polizei uns sehr über Hinweise freuen. Notwendige Reparaturen wurden bereits durchgeführt.

Pressemeldung

Alstergrachtenfahrt

Am 07.10 haben sich wieder viele Paddler in Hamburg getroffen, denn die jährliche Alstergrachtenfahrt stand an. So haben sich auch die Kanuwanderer aufgemacht, um die Kanäle der Hansestadt zu entdecken.

Ganz Hamburg ist ja mit Wasserwegen durchzogen, also das ideale Gebiet um mal die Stadt aus anderer Perspektive zu sehen. Die Alster, die Elbe, die zahlreichen Kanäle, da hat man sehr viele Möglichkeiten.

Wir haben uns jedoch der jährlich organisierten Altergrachtenfahrt angeschlossen, die nun schon zum 45. Mal stattfindet. Der VfL 93 Hamburg organisiert diese Veranstaltung für alle Paddler.

Wir sind natürlich auch nicht das erste Mal dabei und kommen auch gerne immer wieder, denn die Tour ist wirklich schön. Man trifft sich morgens beim VfL und alle Paddler wuseln wie die Ameisen rum, um alles vorzubereiten. Irgendwann schaffen es dann auch alle Paddler auf den Kanal, hoffentlich bis zum Startschuss um 9:30h.

Der vorgesehene Kurs führt führt vom Goldbekkanal in einige weitere Kanäle im Bezirk Nord, von da geht es dann am linken Ufer der Außenalster lang, bis man in die Binnenalster einfährt. Von der Binnenalster aus, lässt man das Rathaus hinter sich und wird zwei mal geschleust. Dann geht es einmal kurz in den Hafen raus, bis zum Bug der Rickmer Rickers und dann noch einmal ein Stück in die Speicherstadt.

Als nächstes nimmt man wieder den Weg zurück durch Schleusen und Binnenalster in Richtung Außenalster. Diesmal geht es am anderen Ufer entlang bis zum Bootshaus des HKC, wo man Pause machen kann. Nach einer kleinen Stärkung geht es weiter am Ufer entlang bis zum Osterbekkanal. Irgendwann geht es dann in den Barmbeker Stichkanal, bis man wieder im Goldbekkanal ankommt. Es fehlt nur noch eine kleine Runde um den Stadtparksee und dann kommt das Bootshaus auch schon wieder in Sicht.

Dort gibt es dann natürlich auch die Möglichkeit zum Kaffee trinken, klönen und Kuchen essen. Da die Paddler aus allen möglichen Richtungen kommen, ist das auch eine gute Gelegenheit zum Austausch. Denn man trifft nicht nur Hamburger, Niedersachsen und Schleswig-Holsteiner, sondern auch Paddler aus den verschiedensten Bundesländern und auch anderen Ländern.

6 Paddler von uns hatten eine schöne Tour, nur leider hat es durchgehend geregnet, aber so ist man Hamburg ja gewohnt.

Wer ein paar Impressionen möchte, schaut am besten mal auf die Website des VfL.

Website VfL

Stadtjugendtag 2017

Am 11.06.2017 ging erneut der Stadtjugendtag über die Bühne.

Nach Veranstaltungen in 2013 und 2015 haben sich die Vereine und Institutionen wieder getroffen, um den Kindern und Jugendlichen unserer Stadt einen unvergleichlichen Tag zu bieten.

Der Stadtjugendring bzw. ein dediziertes Orga-Team richten diesen Tag alle zwei Jahre aus und sorgen dafür, dass es ein abwechslungsreiches Angebot und ein schönes Rahmenprogramm gibt.

Die Kanuwanderer sind seit der ersten Auflage vertreten und bieten allen Interessierten die Möglichkeit, einmal das Kajak fahren auszuprobieren. Mit zahlreichen Booten hatten wir unseren Stützpunkt am Strand eingerichtet. Ein Pavillon mit Infomaterial, einige ausgestellte Boote und viel Testmaterial und ein kleiner Slalomparkour auf dem Wasser. Damit konnten wir die Kinder den ganzen Tag sportlich beschäftigen.

Mit 17 Booten und mehr als 10 Leuten war unser Verein vertreten und wie gewohnt, kamen wir kaum den Anfragen der Besucher hinterher. Da heißt es dann manchmal auch warten, aber die einhellige Meinung war, dass sich das Warten lohnt.

Von 11 bis 17 h lief der Betrieb auf dem See und dazu gehören natürlich noch zig Stunden Arbeit im Hintergrund. Aber wenn am Ende dabei aber ein tolles Programm für die Jugend rauskommt, ist es uns das Wert. Und vielleicht weckt man bei dem ein oder anderen die Lust mal bei einer unserer Fahrten vorbeizuschauen.

Hier noch einige Impressionen des Tages und der Bericht der Lokalpresse: Bericht der Kreiszeitung

Pfingsten bei den Kanuwanderern

Zu Pfingsten sollte es dieses Jahr eine Überraschung geben. Die Mitglieder wussten nur, dass wir das lange Wochenende zum Paddeln nutzen wollen, doch wo geht es hin und was passiert noch alles? Das haben wir bewusst offen gelassen.

Samstag trafen sich die Paddler im Bootshaus und die ersten Geheimnisse wurden gelüftet. Nach einhelligem Wunsch, sollte eine kürzere Tour gepaddelt werden. Da der Wasserstand auch recht niedrig war, blieb uns dann allerdings auch nicht viel Auswahl, also entschieden wir uns für eine Tour von Scheeßel nach Rotenburg.

Die 11km haben wir auch zügig hinter uns gebracht, obwohl man doch das ein oder andere Mal auf Sand gelaufen ist. Man sollte eben in jeder Kurve die Augen aufmachen, sonst strandet auch der erfahrenste Paddler und muss sich „freischaufeln“. Unterwegs traf man bei dem guten Wetter dann natürlich auch viele Freizeitsportler. Die Angler, Kanufahrer, Jogger etc. gehören zum typischen Flussbild und dazu natürlich jede Menge Tiere. Ab und zu schwimmt auch mal ein Hund vorbei.

Nach der Tour gab es dann Kaffee und Kuchen, bevor wir dann den Grill angeschmissen haben. Paddler sind bekannt für ihren großen Appetit.

Am nächsten Tag sollte es dann auch eine längere Tour sein. Der Wasserspiegel stieg durch das Gewitter in der Nacht auch ordentlich, sodass wir auch kein Problem mehr mit Sandbänken hatten. Wir machten uns auf in Richtung Ottersberg und stellten die Autos dort ab. Mit einem Auto ging es dann zurück nach Rotenburg, wo wir auch eingestiegen sind.

Die Tour von Rotenburg nach Ottersberg sind ungefähr 24km und inzwischen auch schneller und komfortabler zu befahren. In den letzten Jahren wurden fast alle Wehranlagen zurückgebaut, sodass wir nun fast in einem Stück durchfahren können.

Schön an dieser Strecke ist besonders die Abwechslung, die sie bietet. Man hat die Slalomstrecke in Rotenburg mit ihren Stromschnellen, zahlreiche Sohlgleiten, schmale Abschnitte, sehr breite Areale, verwachsene Büsche und offen Ufer. Von der Tierwelt erst gar nicht zu sprechen.

Natürlich haben wir auf unserem Weg viele Leute getroffen, die es uns gleich tun wollten und ihre Freizeit in der Natur verbracht haben. Ganze Massen von Canadierfahrern haben wir mit unseren schnellen Booten überholt.

Am Ziel angekommen, mussten die Boote nur auf den Anhänger und es konnte losgehen zum Bootshaus. Denn allen knurrte schon der Magen. Der Grill sollte wieder ausgepackt werden und versprach leckeres Essen, um die Kräfte wieder aufzutanken.

Am Montag trafen wir uns dann zur dritten Tour, heute etwas später, damit man das Wochenende auch zum Ausschlafen benutzen kann. Um 12:30h haben wir angefangen zu grillen und gut gestärkt sind wir dann gegen 14h nach Scheeßel aufgebrochen. Diesmal mit viel höherem Wasserstand, ließ sich die Strecke nun viel einfacher fahren.

In Scheeßel war auch nicht nur wegen den zahlreichen Paddlern viel los, sondern gleichzeitig war auch noch Mühlentag. Doch wir nutzten die Mühle lieber zum Einsteigen. Denn auf dem Wasser sind wir in unserem Element.

Eine gemütliche Tour später, waren wir auch schon wieder in Rotenburg und das Wochenende neigte sich dem Ende zu. Aber die Tour scheint sich rumgesprochen zu haben, von Tag zu tag tauchten mehr Mitglieder auf, die mitpaddeln wollten. Das Format scheint erfolgreich.

Die Saison sei eröffnet…

Am Wochenende haben wir offiziell die Paddelsaison eingeleitet. Auch wenn im Winter vereinzelt gepaddelt wurde, geht es jetzt erst wieder richtig los.

Eine große Veranstaltung haben wir zwar schon hinter uns, denn ein paar unserer Paddler haben an der traditionellen Aller-Hochwasser-Rallye teilgenommen. Aber der Saisonstart wird durch Vereins- und Bezirksanpaddeln markiert.

Beides fiel auf das letzte Wochenende. Am Samstag haben wir unser Vereinsanpaddeln veranstaltet. Eine schöne Tour von Lauenbrück (22km) oder Scheeßel (11km) nach Rotenburg, lockte die Paddler aus ihren Wintergemächern auf unseren Hausfluss. Die Wümme erstrahlte im Sonnenschein und grün der Blätter, So lässt es sich am besten Paddeln.

Nach der Paddeltour haben wir uns in die Sonne gesetzt und es uns bei Kaffee und Kuchen gemütlich gemacht.

Am Sonntag stand dann schon die nächste Veranstaltung an, denn der Bezirk veranstaltete sein Anpaddeln. In unserem Landesfachverband gibt es eine regionale Gliederung in 4 Bezirke (Lüneburg, Hannover, Braunschweig und Weser-Ems), wobei Rotenburg zum Bezirk Lüneburg gehört.

Paddler von Celle bis Cuxhaven haben sich in Bederkesa versammelt, um auf den örtlichen Kanälen und Seen gemeinsam den Saisonauftakt zu feiern. Am Bootshaus wurden wir dann auch mit Bratwurst, Kaffee und Kuchen empfangen, was kann es besseres geben?

Danach hieß es dann zurück nach Rotenburg. Die Anfahrten zu solchen Touren sind natürlich immer weit, aber es geht ja um die Gemeinschaft, da nimmt man das gerne in Kauf und es gibt auch immer was zu bequatschen.

Die nächsten Touren stehen schon an, der Fahrtenplan ist prall gefüllt (siehe Seite „Termine“), demnächst steht auch schon die Ostertour nach Frankreich an.

 

Zusammenschnitt: Kentertraining 2017

Das Ronolulu Rotenburg stellt uns glücklicherweise jedes Jahr ein Becken zur Verfügung, sodass wir an drei Samstagen im Februar ein Kentertraining durchführen konnten.

Nachdem wir uns im Januar schon mit der Theorie beschäftigt haben, soll natürlich auch die Praxis nicht zu kurz kommen. Zum Auffrischen der Kenntnisse und Neuerlernen der „Eskimorolle“, gibt es daher jedes Jahr bei uns ein Kentertraining.

Das soll es aber auch schon mit der Erklärung gewesen sein. Dieses Jahr gibt es als Besonderheit etwas Videomaterial.

Eigentlich wollte ich mit der Actioncam umfassende Aufnahmen – auch Unterwasser – machen, aber die Kamera hat leider gestreikt. Daher gibt es nur Aufnahmen mit der Handykamera, was man am Bildrauschen und dem wechselnden Fokus erahnen kann. Aber trotzdem kann man einen guten Einblick gewinnen.

Viel Spaß mit dem Video.

Pizza und Werwölfe?

Am 22.02.2017 haben wir uns zu einer abenteuerlichen Kombination aus Aktivitäten getroffen. So klingt es zumindest, wenn man nicht weiß, was hinter der Überschrift steckt.

Wer kennt nicht die Werwölfe vom Düsterwald, ein sehr bekanntes Rollenspiel. Dabei kommt es auf Menschenkenntnis und schauspielerische Fähigkeiten an, immer gerne genommen, um die Gruppendynamik zu stärken.

Jeder Mitspieler bekommt eine Rolle, die er vor allen anderen geheim hält. Es gibt Werwölfe, Bürger und ein paar besondere Rollen. Ziele der Werwölfe ist es, alle Bürger zu fressen. Die Bürger wiederum wollen die Werwölfe vertreiben oder umbringen. Das bedeutet natürlich, dass nicht alle gewinnen können.

Jede Nacht dürfen die Werwölfe einen Bürger umbringen, während die Dorfbewohner schlafen und nichts mitbekommen. Am Tage versuchen die Bürger dann die schuldigen zu finden und dürfen jemanden erhängen, von dem sie glauben, er sei ein Werwolf. Doch wer ist der Werwolf? Der Stille der nie was sagt, der der die anderen immer beschuldigt, beschuldigen die Werwölfe sich vlt. sogar gegenseitig, um voneinander abzulenken? Man kann es nie genau wissen und das macht die große Spannung aus.

Aber damit die Bürger nicht ganz wehrlos sind, gibt es je nach Regelwerk verschiedene Rollen mit besonderen Talenten. Der Jäger, der vor dem Tod einen letzten Schuss abgibt, die Hexe, die einmal heilen und einmal töten kann oder das kleine Mädchen, das in der Nacht blinzelt und so vlt. die Wölfe erkennt. Doch Wissen ist nicht immer macht, wenn man zu viel zu wissen scheint, läuft man Gefahr das Ziel der Wölfe zu werden.

Da so ein Spiel natürlich auch anstrengend ist und ja nicht nur die Werwölfe was zu fressen kriegen sollen, haben wir parallel dazu auch noch Pizza gemacht. Ein bisschen Teig und verschiedene Beläge, schon hat man ein leckeres Essen. Von Pilzen bis Mais, von Schinken bis Tomaten, die Variationen sind zahlreich und jeder hat seinen eigenen Geschmack.

Am Ende gab es dann auch leckere Pizza und es ging im Anschluss noch zum Aufräumen. Das gehört leider dazu, aber mit vielen Händen, findet das auch schnell ein Ende.

Die Theorie der Rolle und Trockenübungen

Am 25. Januar stand bei uns die Vorbereitung des Kentertrainings auf dem Programm. Die Kinder sollten inhaltlich schon einmal auf das Rollentraining vorbereitet werden.

Sascha hat dafür extra einen Vortrag und ein paar Übungen vorbereitet, um schon mal ein theoretisches Verständnis der Abläufe zu vermitteln. Der Vortrag begann mit einigen Sicherheitshinweisen, wo sind Gefahrenstellen im bewegten Wasser zu finden, wie umgehe ich sie am besten oder was mache ich, wenn ich in eine brenzlige Situation gerate. Wichtige Begriffe wie Kehrwasser, Walzen, Verschneidungszone und vieles mehr wurde erklärt und anhand von Bildern erläutert.

Dazu gab es dann auch noch ein paar Trockenübungen im Bootshaus. Die Kinder durften im Wildwasserboot platz nehmen und dann schon einmal den Bewegungsablauf üben. Dazu gehört auch der wichtige Hüftschwung, bei dem besonders die Jungs meist noch was aufzuholen haben.

Am Ende wurde noch ein Daumenkino gebastelt, damit die Kinder spielerisch noch einmal mit den Bewegungen vertraut gemacht werden.

Beim Kentertraining können die Kinder dann schauen, wie sie die Theoretischen Kenntnisse richtig umsetzten können. Denn eins ist klar, Theorie ist nicht gleich Praxis. Aber Vorbereitung ist das A und O.

Sascha zeigt wie es geht

Adhamh übt den Hüftschwung

Einmal abstützen

So ein Daumenkino macht sich nicht von allein

Die Weihnachtszeit ist vorbei und langsam erwachen viele Paddler wieder – So auch die Jugend

Nach der Weihnachtsfeier war erstmal Pause für unsere jungen Paddler. Am 11.01.2017 haben wir uns dann zum ersten Mal im neuen Jahr getroffen.

Da es momentan noch zu kalt und zu dunkel für unsere Feierabendtouren ist, machen wir immer ein Winterprogramm. Für die Zeit bis April, wenn wir wieder paddeln wollen, müssen daher frische Ideen her. Aber was macht man als Kanute im Winter?

Wir haben uns zusammengesetzt und viele gute Ideen gehabt. Um euch neugierig zu machen hier schon mal ein paar Auschnitte, unser genauer Winterplan folgt dann demnächst.

Ausblick:

  • Spieleabend
  • Austausch mit anderen Vereinen
  • Ausflug
  • Filmabend
  • Pflege der Slalomstrecke
  • Paddeltheorie
  • Lagerfeuer

Doch wir haben natürlich noch mehr vor und auch schon ein paar Ideen für die nächste Saison, also bleibt gespannt. Wenn wir eure Neugier jetzt schon geweckt haben, dann meldet euch doch einfach kurz und schnuppert rein.

LG

Kevin